Selbstaufblasende Luftmatratzen liegen im Trend der Zeit

Die Luftmatratze selbstaufblasend ersetzt beim Camping, auf Trekking-Touren oder auch als Gästebett die Bequemlichkeit des Schlafens im Schlafzimmer zu Hause. Als besonders praktisch habe ich es selbst empfunden, dass heute etliche Modelle weder mit dem Mund noch per Pumpe aufgeblasen werden müssen. Diese mühselige Arbeit aus der Vergangenheit erledigen die neuen Modelle selbst.

 

Wie bequem du liegst, so schläfst du!

 

Es ist nicht nur unbequem auf dem Boden zu schlafen, es kann auch ziemlich kalt werden.

Eine gute selbstaufblasende Luftmatratze sorgt da für Abhilfe.

Viele Urlauber haben nicht erst mit Beginn der Corona Pandemie Camping für sich wieder entdeckt.

 

Wobei der Begriff des Campens weit gefasst ist:

Das Schlafen im Wohnwagen oder Wohnmobil gehört ebenso dazu wie das Übernachten im Mobilheim oder ganz klassisch im Zelt.

Letzteres bietet jedoch in puncto Komfort am wenigsten.

Es bietet nicht viel Platz für Gepäck und du schläfst auf dem harten Boden.

Insofern sind Luftmatratzen für zusätzlichen Komfort beim Camping ein Muss.

Gerade Luftmatratzen, die sich selbst aufblasen, erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit.

 

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AUFBLASEN: Du pustest diese Isomatte mit nur 10-15 Atemzügen auf. Die große Größe der Kammer macht es einfach. Das Entleeren ist ebenfalls ein schneller Vorgang, der durch das Hochdruckventil noch verbessert wird!

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Was ist eine Luftmatratze selbstaufblasend?

 

Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen den beiden verschiedenen Arten von selbstaufblasenden Luftmatratzen:

Entweder haben sie ein spezielles Ventil, durch das automatisch Luft angesaugt wird, oder sie haben eine integrierte elektrische Pumpe und sind möglicherweise von einer Stromquelle abhängig.

Deshalb eignet sich die erstgenannte Variante eher zum Campen.

 

Als Füllung für Luftmatratzen selbstaufblasend werden in der Regel synthetische Mikrofasern und Daunen verwendet.

Selbstaufblasende Matratzen sind das Bindeglied zwischen klassischer Schaum- und Luftmatratze und vereinen so das Beste aus beiden Welten: den Schlafkomfort einer Luftmatratze und das niedrige Gewicht einer Schaumstoffunterlage.

 

Selbstaufblasende Matratzen verwenden offenzelligen Schaumstoff, der sich beim Entfalten ausdehnt, wenn Luft durch ein Ventil einströmt.

Alles, was du tun musst, ist, diese Matratzen fein abzustimmen, um sie auf die gewünschte angenehme Dicke zu bringen.

Selbstaufblasende Luftmatratzen wiegen typischerweise zwischen 700 und 1300 Gramm.

Wenn du sie für den alpinen Einsatz benötigst, empfehle ich dir ein überaus leichtes Modell, das für diese Anforderungen ausgelegt ist.

 

Aber wie funktioniert das Selbstaufblasen? Wenn du eine solche Matratze kaufst, erhältst du die Matratze bereits zusammengerollt in einem Beutel.

Sobald du das Ventil öffnest, versucht der Schaum im Inneren, sich in seine ursprüngliche Form auszudehnen und Luft in die Matratze zu ziehen.

Nach kurzer Wartezeit genügt es für einen optimalen Schlafkomfort zwei- bis dreimal hineinzupusten.

Beim Verpacken brauchst du nur darauf achten, die Matratze so stark wie möglich zu komprimieren.

Passt sie in den Packbeutel, dann machst du alles richtig.

 

Das Wichtigste in Kürze

 

  • Selbstaufblasende Matratzen füllen sich selbst mit Luft über ein spezielles Ventil oder eine elektrische Luftpumpe. Die Beflockung des Materials sorgt in der Regel für den Komfort auf der Matratze.
  • Die meisten Luftmatratzen haben im Inneren eine Kammerstruktur. Das macht die Luftmatratze bequem und stabil. Die Luftverteilung erfolgt besonders gleichmäßig, in Matratzen mit Kreis-, Wellen- oder Waffelstruktur.
  • Wenn du zu zweit auf einer Luftmatratze selbstaufblasend schlafen möchtest, solltest du unbedingt auf deren Belastbarkeit beachten. Die meisten Zwei-Personen-Modelle tragen bis zu 300 kg.
  • Plane für die ersten Male der Nutzung nach dem Kauf etwas mehr Zeit ein. Der Schaumstoff war lange Zeit in einer komprimierten Form verpackt. Danach geht es viel schneller!

 

 

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Weißt du, worauf du beim Kauf achten solltest?

 

Material

Die Materialkategorie bestimmt, ob die Luftmatratze wasserdicht ist oder nicht und beeinflusst ebenfalls die Flexibilität und Festigkeit.

Selbstaufblasende Luftmatratzen bestehen meistens aus PVC oder gummierter Baumwolle.

Viele Hersteller beflocken die PVC-Oberfläche, um eine angenehme Haptik auf der Luftmatratze zu erzeugen.

Dadurch ist die Luftmatratze auch ohne Bettdecke weich und weder kalt noch rutschig.

 

Gummierte Baumwolle ist wasserdicht, strapazierfähig und besonders robust.

Nur PVC, das während des Herstellungsprozesses mit entsprechenden Mitteln behandelt wurde, ist wirklich wasserdicht.

 

Nahezu alle selbstaufblasenden Luftmatratzen sind mittlerweile in der Lage, Tau oder geringe Menge Wasser abzuweisen.

 

Achte darauf, wo du die automatisch aufblasende Matratze aufstellst.

Vermeide scharfe Gegenstände in der Nähe oder in der Unterlage.

Wenn du campst, lege am besten eine Zeltdecke, eine Wolldecke oder eine Isomatte unter die Luftmatratze.

 

Kammeraufteilung

Die Aufteilung der Luftzellen im Inneren der selbstaufblasenden Luftmatratze beeinflusst in einem großen Maß den Komfort sowie die Stabilität.

Das ist besonders wichtig für größere Exemplare über 20 cm.

Wenn die Matratze instabil ist, bildet sich recht bald ein tiefer Hohlraum und du kannst mit Verspannungen in deinen Gliedern aufwachen.

 

Die komfortabelsten und stabilsten Kammereinteilungen sind die Strukturen in Waffel-, Welle- und Kreisform.

Die Verteilung der Luft im Inneren ist hierbei fabelhaft gleichmäßig und der Körper wird gleichzeitig an mehreren Stellen gestützt.

Andererseits ist die Rillenstruktur sehr einfach gehalten und bietet keinen großen Schlafkomfort.

 

Niedrige Luftmatratzen selbstaufblasend mit einer maximalen Höhe von 10 cm haben in der Regel keine Kammertrennungen, da sie sich sonst nicht von alleine aufblasen können.

 

Gegenüber der Rillenstruktur hat die Waffelstruktur folgende Vor- und Nachteile:

 

Vorteile

  • stabilere Form
  • höherer Schlafkomfort
  • gleichmäßige Luftverteilung
  • Schlafen ohne Hindernisse (hohe Rillen)

Nachteile

  • meistens etwas teurer

 

Mit der 90 x 200 cm großen selbstaufblasenden Outdoormatratze ersparst du dir den Ärger mit dem Aufblasen.

Alles, was du tun musst, ist die elektrische Pumpe zu starten oder das Ventil zu öffnen und die Luftmatratze bläst sich von selbst auf.

 

Belastbarkeit

Luftmatratzen halten in der Regel Belastungen von mindestens 80 kg stand.

Diesen Hinweis beachte bitte auch bei Einzelluftmatratzen.

Wenn du etwas schwergewichtiger bist als der Hersteller empfiehlt, hast du schnell das Nachsehen mit deiner selbstaufblasenden Luftmatratze.

 

Der Schlafkomfort leidet und im schlimmsten Fall liegst du am kommenden Morgen statt auf einer gefüllten Luftmatratze auf dem Boden.

Eine selbstaufblasende Doppelluftmatratze sollte mindestens 180 kg tragen können, damit ihr bequem zu zweit darauf schlafen könnt.

Viele Luftbetten sind bis zu 300 kg belastbar.

 

Ausstattung

Neben wichtigen Kriterien wie Material, Kammeraufteilung und Belastbarkeit solltest du auch auf die Ausstattung der von dir bevorzugten selbstaufblasenden Matratze achten.

Diese Produkte haben häufiger ein hohes Ende oder ein separates Kopfkissen.

Diese erhöhten Kopfteile machen deinen Schlaf angenehmer.

 

Wenn du separate Kopfkissen mit Luft befüllen musst, blase nicht zu viel Luft hinein.

Sind sie zu stark gefüllt, liegst du nicht mehr bequem auf dem Kissen.

 

Für die Situation, dass sich mal ein Loch in der Matratze ergeben hat, legen viele Hersteller dem Verpackungskarton ein passendes Reparaturset bei.

Insofern brauchst du dieses im Notfall nicht erst online zu bestellen und kannst stattdessen sofort damit beginnen, die Luftmatratze zu flicken.

 

Der Handel bietet zwei verschiedene Ausführungen an selbstaufblasenden Luftmatratzen zum Kauf an.

Luftmatratzen ohne Stromanschluss eignen sich hervorragend für Übernachtungen im Freien, da sie keinen Strom zum Aufblasen benötigen.

 

Luftmatratze ohne Stromanschluss

  • ausgesprochen perfekt für Reisen und Outdoor-Übernachtungen geeignet
  • saugt sich selbst mit Luft voll
  • kann auch manuell mit Luft aufgepustet werden
  • meist eher niedrige Matratze bis 8 cm
  • meist ohne Luftkammerstruktur

 

Luftmatratze mit Stromanschluss

  • selbstaufblasende Luftmatratze, als Gästebett geeignet
  • mit eingebauter elektrischer Luftpumpe aufgeblasen
  • Luft mit elektrischer Pumpe wieder abgesaugt
  • eher höhere Matratze (ab 20 cm)
  • meist mit Luftkammerstruktur

 

Bei einer selbstaufblasenden Luftmatratze mit Ventil saugt sich diese schneller voll, wenn du sie in die Sonne legest.

 


 

Ist eine Luftmatratze selbstaufblasend auch für Zelte gedacht?

 

Möchtest du eine Luftmatratze in dein Zelt legen, achte besonders auf die Größe der selbstaufblasenden Matratze.

Einige haben eine angenehme Höhe von bis zu 40 cm, was sie sehr bequem macht, aber nur wenige dieser Luftmatratzen passen in ein Zelt.

Verschiedene Tests mit selbstaufblasenden Luftmatratzen im Internet haben ergeben, dass Isomatten oder niedrige Luftmatratzen mit einer maximalen Höhe von 10 cm für diese Situation besser geeignet sind.

 


 

FAQs rund um Luftmatratzen selbstaufblasend

 

Warum verliert meine selbstaufblasende Luftmatratze Luft?

Wenn du morgens bemerkst, dass du tief in die Matratze eingesunken bist, kann es daran liegen, dass die Luftmatratze ihre Luft verloren hat.

Das muss aber nicht der Grund sein! Denn das Material neuer Luftmatratzen selbstaufblasend muss sich bei den ersten Benutzungen noch etwas ausdehnen.

 

Aus diesem Grund empfehlen viele Hersteller, die Luftmatratze vor dem ersten Gebrauch mehrmals vollständig aufzublasen.

So kann sie sich etwas ausdehnen. Verliert die Matratze danach immer noch Luft, suche nach der undichten Stelle.

 

Wie flicke ich eine selbstaufblasende Luftmatratze?

Der einfachste Weg ist die Verwendung von Wasser. Dafür musst du aber die selbstaufblasende Matratze nirgendwo eintauchen.

Alles, was du brauchst, ist eine Sprühflasche, Spülmittel und Wasser.

 

Mische das Wasser mit dem Spülmittel in der Sprühflasche.

Dann sprühst du die Mischung rund um das Ventil. Hier bilden sich am ehesten ein Loch.

Stelle sicher, dass das Wasser nicht mit der integrierten elektrischen Luftpumpe in Kontakt kommt, da sie sonst beschädigt werden könnte.

 

Ist rund um das Ventil kein Loch zu finden, sprühe die komplette Matratze systematisch ein.

Ein Loch wird sichtbar, wenn sich in der Seifenlauge kleine Bläschen bilden.

Hast du es gefunden, markieren die Stelle und lasse die Luftmatratze vollständig trocknen.

 

Schneide nun einen Flicken auf die optimale Größe zu, um das Loch vollständig abzudecken.

Trage Klebstoff auf die markierte Stelle auf der Matratze und drücke dann den Flicken darüber.

Halte diese Position, bis der Kleber getrocknet ist.

Warnung: Wenn sich das Loch um die elektrische Luftpumpe herum befindet, wirst du vermutlich eine neue Matratze kaufen müssen.

Wende dich am besten an den Hersteller und lasse dich beraten, ob eine Reparatur sinnvoll ist.

 

Welche Maße sollte eine selbstaufblasende Luftmatratze für 2 Personen haben?

Länge und Breite sollten mindestens 140 x 200 cm betragen, damit du zu zweit auf einer selbstaufblasenden Luftmatratze schlafen kannst.

Du kannst auch einige selbstaufblasende Doppelmatratzen mit Druckknöpfen an den Seiten verbinden.

Dadurch hast du auch eine größere Liegefläche und kannst auch nachts mit deinem Partner kuscheln.