Füllfederhalter sind die stilvolle Form der Füller!

Füllfederhalter sind der Inbegriff von Handschrift und Schreibkultur. Persönliche Briefe und wichtige Verträge werden noch immer am liebsten mit Edelstahlfeder und Tinte geschrieben.

 

Füllfederhalter sind seit jeher die Könige unter den Schreibgeräten. 

 

Du wirst das weiche, schnelle und ermüdungsfreie Schreiben lieben. Ebenso seine lange Lebensdauer.

Günstige Schreibkosten pro Blatt und höchste Variabilität beim Schreiben sind weitere Vorteile.

Und natürlich einem Hauch von Eleganz.

Das macht einen Füllfederhalter so einmalig gut!

 

Der Füllfederhalter ist ein Schreibgerät, welcher mit Tinte schreibt.

Das wissen wir alle noch aus unserer Schulzeit.

Die Tinte kommt aus austauschbaren Patronen, die in den Füllhalter eingesetzt werden.

Vormals hatten sie einen Tintenbehälter, der aus einem Tintenfass befüllt wurde.

Der Füllfederhalter verfügt zum Schreiben an der Spitze über eine Metallfeder.

Früher schrieben die Menschen mit echten Federn, daher der Name.

 

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Zwei Mythen über den Füllfederhalter, die sich bis heute halten.

 

“Füllhalter kratzen…….”

Stimmt nicht! Der Füllhalter schreibt weicher als andere Schreibgeräte, weil die Feder mit flüssiger Tinte über das Papier gleitet.

Vorausgesetzt, die Feder ist intakt, passt zu deiner Handschrift und die Tinte fließt optimal dank richtiger Pflege des Füllfederhalters.

 

“Füllhalter rinnen …….”

Gute Füllhalter verlaufen nicht.

Aber es stimmt, sie erfordern etwas Wartung und einige grundlegende Fähigkeiten.

Doch genau das gehört zum Ritual des Schreibens mit Tusche und Feder dazu.

Eine verstopfte Tintenzuführung kann Schreibflecken und verschüttete Tinte verursachen.

Reinige in diesem Fall bitte den Füller.

 

 

 

 

Füllfederhalter sind im Prinzip alle gleich aufgebaut.

 

Sie haben einen Schaft (auch Korpus genannt), ein Vorderteil mit Griffstück und eine Kappe.

Außerdem ein Tintensystem und die Feder.

Der Füllfederhalter hat eine Metall- oder Goldfeder.Er überträgt die Tinte aus der Patrone gleichmäßig auf Papier.

Füllhalter eignen sich am besten als Ausdrucksmittel für deine persönliche Handschrift, da du die Stärke der Feder auf deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Mit Tinte geschriebene Unterschriften sind schwungvoller und eindrucksvoller als mit Kugelschreiber geschriebene Unterschriften.

Das Schreiben mit Feder zwingt dich dazu, die richtige Haltung einzunehmen.

Ferner den Druck, den du auf das Papier ausübst zu kontrollieren und darauf zu achten, dass die Tinte nicht kleckst oder der Tintenfluss stagniert.

 

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Etwas Geschichte zum Füllfederhalter

 

1636 stellte Daniel Schwenter aus Altdorf aus drei ineinander verschachtelten Federn eine Feder her, die noch heute in der Kalligrafie Verwendung findet.

1656 sahen zwei niederländische Reisende den ersten Füllfederhalter in Paris.

Ein derartiges Gerät wird von Armand Prosper Faugère, Autor des „Journal d’un voyage à Paris en 1657-1658“, beschrieben.

Somit geht die älteste überlieferte Federhaltergeschichte auf das Jahr 1657 zurück.

Um 1786 schuf der Leipziger Mechaniker Scheler eine „„Reiseschreibfeder mit beständig Dinten“.

Die frühesten erhaltenen Füllfederhalter stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Die Entwicklung verlief bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts schleppend. Danach beschleunigte sich der Fortschritt, was zu einer steigenden Anzahl produzierter Füllhalter führte.

 

 

Pelikan 983411 Kolbenfüllhalter

 

Drei entscheidende Entdeckungen waren ausschlaggebend für den Erfolg:

 

  • Die  Goldfeder mit Iridiumspitze,
  • Das Hartgummi
  • Die gleichmäßig fließende Tinte.

 


Füllfederhalter für den kultivierten Herrn

 

Die Wahl der passenden Größe für einen Füllfederhalter sollte hauptsächlich auf deinem Körperbau und deiner Handgröße basieren.

So ist beispielsweise der B. Montblanc Füllfederhalter Hommage à W.A. Mozart nur 11,5 cm lang und damit eines der kleinsten Schreibgeräte.

Ein solcher Füllhalter würde in den Händen eines bedeutenden Mannes fehl am Platz wirken.

 

Ich kann nicht verstehen, warum in den Angaben zu einem Füllfederhalter immer nur die Federstärke angesprochen wird.

 

Sie spielt anfänglich keine Rolle.

Denn erst einmal hängt alles vom Schreibgerät selbst ab.

Es bestimmt deinen Stil und dein Komfortniveau beim Schreiben.

Füllfederhalter sind in verschiedenen Stärken und Breiten erhältlich, sodass jeder Füller einen einzigartigen Schreibstil erzeugt.

 

Apropos Schreiben: So kannst du deine Handschrift verbessern!

 

Wenn du viel reist, ist ein kleiner Füllfederhalter praktisch, der sich durch Aufstecken der Kappe in ein mittelgroßes Schreibgerät verwandeln lässt.

 

Der Hersteller Kaweco hat eine große Auswahl dieser Füller.

 

Große Füllhalter werden insbesondere bevorzugt, wenn der Schwerpunkt auf der Präsentation liegt und Unterschriften erforderlich sind.

Schließlich ist die Unterschrift ein schriftlicher Ausdruck deiner Persönlichkeit.

Dafür kann es ruhig mal ein Füllfederhalter sein, der allein schon durch seine Optik und Größe ins Auge fällt.

 

Für alle Größen gilt dasselbe:

 

Wenn du im Flugzeug absolut sicher sein möchtest, achte darauf, dass der Füller fest zugeschraubt ist und entweder vollständig gefüllt oder komplett leer ist.

Die Druckunterschiede in der Kabine können die Luft im halbvollen Tintentank beeinträchtigen und zum Auslaufen führen.

Wenn du den Stift zum ersten Mal nach dem Fliegen aufschraubst, überprüfe ihn und wische eventuell ausgetretene Tinte ab.

Vergiss ebenfalls nicht, die Kappe zu trocknen!

 

Einige Leute glauben, dass es am Piloten liegt, ob der Füllhalter während des Fluges ausläuft.

Ich reise selbst viel mit dem Flugzeug und habe immer meinen Füller dabei.

Die Tinte ist noch nie ausgelaufen, obwohl ich oft vergesse, die Füllstände zu überprüfen.

Die einzige Vorsichtsmaßnahme, die ich beim ersten Gebrauch nach einem Flug treffe, ist, die Kappe vorsichtig abzuschrauben und einen kurzen Blick auf den Vorderteil der Feder zu werfen!

 

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Das Design des Füllfederhalters ist für das zukünftige Schreiberlebnis wichtiger, als du es auf den ersten Blick vermuten magst.

 

Schließlich beurteilt fast jeder dein Schreibgerät nach dem reinen Design, den raffinierten Komponenten und dem Federmaterial.

Bei der Suche nach dem perfekten Stift sind Form, Ausgewogenheit und Gewicht des Schreibgeräts ebenso wichtig.

Alle drei Designaspekte werden erst deutlich, wenn du zum Füllhalter greifst.

 

Füllfederhalter mit Goldfeder

Während Goldfedern immer noch als das Maß aller Dinge gelten, punkten auch einige günstigere Edelstahlfedern im direkten Füllhalter-Vergleich.

Stylische und elegante Füllhalter für Erwachsene und als Schreibtischdekoration sind am Markt erhältlich.

So findest du zum Beispiel schwarze Füllhalter mit goldenen Akzenten.

Die Designs anderer Füllhalter sind schlicht und elegant.

 


Exklusive Schreibgeräte mit dem besonderen Extra

 

Wofür sollte ein Füllfederhalter hauptsächlich verwendet werden?

Achte auf Gewicht und Federstärke.

Waren vormals Goldfedern die erste Wahl, kommen heute Premium-Edelstahlfedern in Sachen Schreibleistung nahe an die Goldfeder heran.

Mit einer gut polierten Edelstahlfeder schreibst du ebenso sanft wie mit einer Goldfeder.

Ob du schließlich eine Feder aus Gold oder Edelstahl wählst, ist nicht nur eine Frage des Preises.

Goldfedern mit ihrem weichen Glanz und ihrer unvergleichlichen Eleganz sorgen für ein entspanntes Schreiben, wünschen aber auch eine sanfte Behandlung.

Schreibt der Füllfederhalter mit einer hochwertigen Feder aus Edelstahl, gleitet diese ebenfalls flüssig über das Papier.

Dafür ist sie robuster als die Goldfeder.

 

Eine gut geschliffene, hochwertige Edelstahlfeder kann mit einer Goldfeder mithalten.

 

 

Füllhalter-Federn kannst du in verschiedenen Stärken und Typen kaufen.

 

Welche Feder für dich die richtige ist, hängt von deinem Schreibstil und der gewünschten Schriftgröße ab.

Verschiedene Hersteller bieten eine große Auswahl hochwertiger Goldfedern mit 14kt, 18kt und 23kt an.

Diese gibt es vom Klassik- über Retro-Look bis hin zu aktuellen Designtrends.

Erlebe das unvergleichlich ausgewogene und weiche Schreibgefühl der Goldfeder und genieße den Luxus aufwendiger Federgravuren.

 


So findest du den passenden Füllfederhalter für dich

 

Ein guter Füllfederhalter soll zunächst einmal gut schreiben.

Des Weiteren auch gut aussehen.

Beides erwartest du als stilvoller Mann, wenn du erstmals einen Füllfederhalter kaufst.

 

  • Es ist nur so, „gut schreiben“ fühlt sich für jeden anders an.
  • Und „gut aussehen“ ist eine ganz persönliche Geschmackssache.

 

Deshalb stelle ich dir die folgenden wichtigen Aspekte vor, die dir bei der Auswahl eines passenden Schreibgeräts helfen sollen.

Ich empfehle dir, weil ich das auch so handhabe, auf drei Qualitätsmerkmale zu achten: Korpus und Kappe, Feder sowie Oberfläche.

 


Korpus und Kappe sind nicht nur eine Frage des Gewichts

 

Korpus und Kappe sind die Teile des Füllfederhalters, die aufgrund ihrer Größe das Erscheinungsbild am nachhaltigsten prägen.

Je nach verwendetem Material werden matte oder glänzende Oberflächen verwendet, die teilweise in einem aufwendigen Verfahren mechanisch oder chemisch veredelt werden.

 

Im Wesentlichen lässt sich der Korpus in drei Materialien unterteilen: Edelharz, Metall und Holz.

 

Edelharz:

Edelharz ist das am häufigsten verwendete Material für Füllfederhalter.

Es hat ein spärliches Eigengewicht, ist in verschiedenen Farben erhältlich und nutzt sich bei regelmäßiger Nutzung nur wenig ab.

Die Haptik ist durchschnittlich.

Es gibt kein besonderes Handgefühl, aber im Gegensatz zu Metall fühlt es sich nicht kalt an.

 

Der Vorteil des geringen Gewichts ist oft ein Grund dafür, sich für einen Edelharzfüller zu entscheiden, insbesondere wenn du viel schreibst. Klassische Formen bevorzugen schwarzes Edelharz als Hauptgestaltungselement.

 

Tipp: Verwechsle Edelharz nicht mit Kunststoff.

 

Das Edelharz hat eine hochglänzende Oberfläche, ist sehr hart und weitestgehend kratzfest.

Im Gegensatz zu Kunststoff lassen sich Füllfederhalter aus Edelharz mit speziellen Fräsern gravieren.

 

Metall:

Am zweithäufigsten für Korpus und Kappe wird Metall eingesetzt.

Dieser Werkstoff wird pur verarbeitet, beschichtet oder lackiert. Verwendung finden eine Vielzahl von Metallen und Edelmetallen wie Edelstahl, Messing oder Sterlingsilber.

Mit Ausnahme von Füllfederhaltern aus Aluminium sind alle Metall-Füllhalter schwerer.

 

Schreibgeräte aus Messing, Kupfer und unbehandeltem Sterlingsilber haben eine besondere Qualität.

Mit der Zeit entwickeln sie eine einzigartige Patina, die sie zum Unikat macht.

Metall-Füllhalter fühlen sich kühl an und sind recht schwer.

 

In vielen Fällen wird die Metalloberfläche sorgfältig mit einem speziellen Edelmetall geschliffen.

Die Farbe hängt vom verwendeten Material ab. Glänzende Silberoberflächen, wie sie durch Versilbern, Rhodinieren oder Palladieren erzeugt werden, sind üblich.

 

Dagegen kannst du lackierte Metalloberflächen auch in knalligen Rot-, Blau- oder Grüntönen finden.

Kein Wunder also, dass Füllfederhalter aus Metall oft auch in modernen Designs zu finden sind.

 

Holz:

 

 

Holzfüllhalter sind der Inbegriff perfekter Handwerkskunst mit Liebe zum Detail.

Der extreme Aufwand bei der Verarbeitung hochwertiger Hölzer macht diese Schreibgeräte besonders einzigartig.

Sie sind in der Regel im teureren Bereich angesiedelt.

Von allen verwendeten Materialien hat Holz die angenehmste Haptik.

Bei Naturprodukten hinterlässt die regelmäßige Anwendung jedoch unweigerlich Spuren.

Vom Gewicht her sind Füllfederhalter aus Holz etwas schwerer als solche aus Edelharz.

Sie sind jedoch definitiv eine Option für diejenigen, die viel schreiben.

 


Die Feder – Edelstahl oder Gold

 

Kein Teil des Füllfederhalters ist beim Aussehen, Schreibgefühl und der Wertigkeit so abhängig von der Materialqualität und der perfekten Verarbeitung wie die Feder.

Schließlich nimmt sie die Schreibbewegung und den Druck der Hand auf und macht durch die Tinte den Text auf der Schreibunterlage sichtbar.

Stimmt die Federstärke mit dem gewohnten Schreibstil überein, entsteht eine unvergleichlich schöne und ausgewogene Schrift.

 

Du kannst grundsätzlich aus bis zu 8 Federstärken wählen.

Aber nicht alle Federstärken sind bei jedem Hersteller und jeder Schreibgerätelinie zu bekommen.

Nachfolgend fasse ich für dich zusammen, wie du die richtige Federstärke findest.

 

Bleibt nur noch die Frage: Edelstahl oder Gold?

 

Federn aus Edelstahl:

Füllhalter mit Edelstahlspitzen findest du in fast allen Designkategorien und Preisklassen.

Von wenigen Euro bis zu einigen hundert Euro – die Preisspanne ist riesig.

Dadurch ist es schwierig, hochwertige Schreibfedern herauszufinden.

Die Produktion einer Schreibfeder ist ein Prozess, der absolute Genauigkeit und Präzision erfordert.

Ich glaube, dass gelingt kaum, wenn das fertige Produkt nur wenige Euro kostet.

Insofern ist der Preis sicher ein zuverlässiger Indikator für die Qualität.

 

Durch den Kauf eines Produktes von einem namhaften Hersteller aus Deutschland kannst du aber sicher sein, dass der Herstellungsprozess bis ins letzte Detail stimmt.

Leichtes Schreiben und ansprechende Schriften kannst du von einer guten Edelstahlfeder erwarten.

Mit dem Schreibgefühl einer Goldfeder ist sie jedoch nicht zu vergleichen.

 

Dafür haben Stahlfedern wegen ihrer Robustheit andere Vorteile im täglichen Gebrauch.

So ist sie weitestgehend kratzunempfindlich und auch vor versehentlichem Herunterfallen vom Schreibtisch sicher.

Der größte Vorteil ist jedoch der deutlich günstigere Preis im Vergleich zu Goldfedern.

Optisch können geprägte Stahlfedern eine Augenweide sein.

In puncto Glanz und Eleganz sind sie gegenüber 14kt, 18kt oder 23kt Goldfedern aber deutlich im Nachteil.

 

Federn aus Gold:

„Es ist nicht alles Gold, was glänzt!“

Diese Aussage gilt zweifellos auch für Schreibfedern.

Denn ob eine Feder nur „vergoldet“ ist oder ob es sich um eine echte „Goldfeder“ handelt, macht einen großen Unterschied.

 

Bei einer vergoldeten Feder wurde nur eine wenige Mikrometer dünne Goldschicht in einem Galvanikverfahren auf eine Edelstahlfeder aufgebracht.

Das ist reine Optik, die Schreibqualität selbst beeinträchtigt das nicht.

Du schreibst weiterhin mit einer Edelstahlfeder und zahlst einen Aufpreis für die „Verschönerung“.

 

Echte Goldfedern hingegen bestehen komplett aus Gold.

Eine echte Goldfeder erkennst du wie ein Schmuckstück an dem auf der Rückseite der Feder aufgedruckten Goldgehalt.

Am gebräuchlichsten sind 14k Goldfedern (14kt = 585er Gold) und 18k Goldfedern (18kt – 750er Gold).

 

Im Vergleich zu Edelstahl ist Gold ein weicheres Material, das sich leicht abnutzt, wenn es mechanischer Reibung ausgesetzt wird.

Nach einigen Monaten wäre die Goldfeder demzufolge unbrauchbar.

Deswegen sind Schreibpartikel aus dem Platinmetall Iridium auf die Spitze einer Echtgoldfeder geschweißt und in mehreren Arbeitsschritten auf die gewünschte Federbreite geschliffen.

 

Der aufwendige Herstellungsprozess, verbunden mit den Kosten des Edelmetalls Gold, ist der Grund dafür, warum der Preis für Goldfedern stark gestiegen ist.

Dafür erhältst du mit der Goldfeder ein besonders ausgewogenes und weiches Schreibgefühl.

Es hebt sich unverkennbar vom Schreiben mit jedem anderen Schreibgerät ab.

 

Goldfedern sind nicht so hart wie Stahlfedern, daher lassen sie sich leichter an die individuelle Position des Schreibers anpassen. Dadurch wird automatisch weniger Druck beim Schreiben benötigt.

Die Spitze gleitet leichter über die Schreibfläche und die Schrift sieht so harmonisch aus, wie es nur ein Füllfederhalter kann.

 

Einige behaupten sogar, Goldfedern hätten ein „Gedächtnis“.

Im Laufe der Jahre passen sich diese Schreibgeräte an dein immer gleiches Druckmuster an, was zu einem minimalen Durchbiegen der Goldfeder führt.

 


Veredelte Oberflächen – Glänzende Optik und mehr

 

Die Qualität eines Füllhalters hängt auch von der mehr oder weniger komplexen Oberflächenbeschaffenheit ab.

Veredelt werden einzelne Komponenten wie Griffbereich, Clips und Kappenringe oder der gesamte Korpus und die Kappe.

 

Diese äußeren Verbesserungen dienen vor allem der Optik.

Die Komponenten selbst bestehen normalerweise aus eher einfachem Metall.

Die Beschichtung mit Edelmetallen wie Platin oder Palladium ergeben einen strahlenden und sehr eleganten Look.

Die Oberflächenveredelung hat zusätzlich einen praktischen Effekt.

 

Veredelte Oberflächen bieten einen guten Korrosionsschutz und sind deutlich verschleißfester.

So verhindern Rhodiumbeschichtungen das Anlaufen von Silber oder Weißgold.

Außerdem ist die Rhodiumbeschichtung sehr hart und widersteht typischen Gebrauchsspuren, wie Kratzern oder kleinen Riefen.

 

Verchromt:

Das Verchromen steht für eine Oberflächenveredelung, bei der Korrosions- und Verschleißschutz vor allem für eine optische Aufwertung sorgen.

Je nach Art der Oberfläche kann die Chromoberfläche seidenmatt oder glänzend sein.

Die Verchromung schützt zudem die häufig genutzten Teile des Schreibgerätes vor Kratzern.

 

Versilbert:

Versilbern bedeutet, ein unedles Grundblech mit einer hauchdünnen Schicht des Edelmetalls Silber zu überziehen.

Das glänzend weiße Edelmetall reflektiert einfallendes Licht optimal.

Silber verleiht dadurch dem Clip oder anderen Accessoires von Füllhaltern einen besonderen Glanz. Ferner ist Silber im Vergleich zu Edelmetallen wie Gold oder Platin relativ günstig.

 

Palladiert:

Palladieren ist eine galvanische Beschichtung mit dem Edelmetall Palladium.

Es gehört zu den Platinmetallen und hat sehr ähnliche Materialeigenschaften wie Platin.

Palladium ist ein recht seltenes Material und daher teuer.

 

Vergoldet:

Beim Vergolden wird das Grundmaterial mit einer dünnen Schicht Gold überzogen. Die Vergoldung erfolgt mit unterschiedlichen Legierungen und unterschiedlichen Verfahren.

Die gebräuchlichste Form ist das galvanische Aufbringen einer Goldschicht, bei der Gold mit einem Elektrolyten aufgedampft wird.

Alternativ wird durch Druck eine dünne Goldschicht auch in einem mechanischen Verfahren auf das Trägermaterial aufgewalzt. Dieses Verfahren wird auch Goldplattierung genannt.

 

Platiniert:

Platinieren ist ein galvanisches Verfahren, bei dem das Grundmaterial mit einer dünnen Schicht Platin überzogen wird.

Platin ist ein recht seltenes Metall und daher teuer.

Platin läuft nicht an, ist auch als Beschichtung sehr langlebig und bietet eine echt edle Optik.

Füllhalter mit platinierten Beschlägen unterstreichen außergewöhnliche Qualitäts- und Designansprüche.

 

PVD:

PVD (kurz Physical Vapour Deposition) bezeichnet ein Beschichtungsverfahren, bei dem das Beschichtungsmaterial vorübergehend in eine Gasphase überführt und dann auf dem Trägermaterial abgeschieden wird.

Mit diesem Verfahren lassen sich beispielsweise sehr dünne Titanschichten im Bereich weniger Mikrometer herstellen.

 

Rhodiniert:

Rhodinierung bezieht sich auf die Verwendung eines Galvanisierungsprozesses, um eine sehr dünne Schicht des Edelmetalls Rhodium zu beschichten.

Rhodium ist dem bekannteren Edelmetall Platin sehr ähnlich und hat eine sehr helle Silbertönung.

Die Rhodiumbeschichtung verhindert, dass Metalle wie Silber oder Platin anlaufen.

Zudem ist die Rhodiumbeschichtung sehr hart, wodurch typische Gebrauchsspuren wie Kratzer oder kleine Rillen verhindert werden.

 

Rhutentiert:

Ruthenium ist eine spezielle Form der Oberflächenveredelung.

Das Schwestermetall von Platin muss wegen seiner harten und spröden Eigenschaften mit besonderer Sorgfalt behandelt werden.

Rhutinierte Schreibgeräte sind an ihrer ausgeprägten silbergrauen Optik zu erkennen, die sie deutlich von anderen klassischen Materialien unterscheidet.

 


Design – Auf die Äußerlichkeiten kommt es an

 

Das Design des Füllfederhalters ist für das Schreiberlebnis wichtiger, als du es auf den ersten Blick vermuten möchtest.

Schließlich beurteilt fast jeder dein Schreibgerät erst einmal nach der äußeren Farbgebung, den edlen Komponenten und dem Federmaterial.

Bei der Suche nach dem perfekten Füllhalter spielen allerdings Form und Gewicht eine mindestens ebenso große Rolle.

 

Große oder kleine Füllfederhalter:

Die Auswahl der passenden Schreibgerätegröße sollte sich vor allem an deiner Konstitution und Handgröße orientieren.

Meine Empfehlung für die Schreibgerätegröße ist ziemlich einfach.

Kleine Hände mögen kleine Füller, große Hände bevorzugen große Füllhalter.

Vermeide Extreme, es sei denn, du entscheidest dich bewusst dafür, anders zu sein.

Denn es kann auch deine Persönlichkeit ausdrücken.

 

Dicke oder schlanke Füllfederhalter:

Vergleichbar mit der Größe eines Füllfederhalters sollte sich auch die Breite an deiner Anatomie orientieren, insbesondere an der Größe der Hand.

Starke Männer können beispielsweise keine dünnen Schreibgeräte verwenden.

 

Grundsätzlich empfehle ich dir für die Dicke des zukünftigen Füllfederhalters ein Modell mit normaler Breite zu wählen.

Bei sehr schlanken Schreibgeräten verengt sich der Griff automatisch.

Dadurch erhöht sich der Druck auf die Handmuskulatur deutlich.

Gerade wenn du viel schreibst, kannst du durch einen etwas breiteren Füller den Verkrampfungen in der Handmuskulatur entgegenwirken.

 

Spielt der Aspekt des Repräsentierens für dich eine große Rolle, solltest du wegen der Optik ebenfalls ein Schreibgerät mit auffallend breitem Griff in Betracht ziehen.

 

Schwerer oder leichter Füllfederhalter

Beim Gewicht des Füllfederhalters gehen die Meinungen auseinander.

Manche wollen das Schreibgerät beim Schreiben spüren, also etwas Festes in der Hand haben.

Anderen ist das leichte, stressfreie Schreiben mit dem Füller besonders wichtig.

 

Grundsätzlich stehen Gewicht und Größe des Schreibgerätes jedoch in keinem direkten Zusammenhang.

Es gibt einige sehr kleine Füller, die aufgrund des massiven Edelstahlgehäuses ein spürbares Gewicht haben. Andererseits aber auch Schreibgeräte aus Edelharz, die trotz ihrer Masse überraschend leicht ausfallen.

Beim Gewicht kommt es vor allem auf das Material des Körpers und der Kappe an.

 

Das höhere Gewicht des Schreibgerätes belastet die Hand sehr stark, aber zusätzlich bei viel Schreibarbeit auch die Hand- und Fingermuskulatur.

Für Vielschreiber empfehle ich daher einen leichten oder mittelschweren Füllhalter mit einem Korpus aus Edelharz.

Das Signieren kannst du sowohl mit leichten wie auch mit einem normal schweren oder schweren Füller erledigen.

Deine Unterschrift sollte sich aber stark und deutlich vom Rest des Textes abheben. Wichtiger als das Gewicht ist hier die Federbreite des Füllfederhalters.

 


Das Design – wohin tendiert dein Geschmack?

 

Klassisches Design:

Das klassische Design spiegelt das wider, was sich viele von uns unter einem Füllfederhalter vorstellen.

Der Stil wirkt konservativ, Designelemente kommen nur an wenigen Stellen zum Einsatz.

 

Korpus und Kappe sind in einer einheitlichen Farbe gestaltet, oft in klaren Farbtönen wie Schwarz, Weiß oder Bordeaux.

Kappenring und Clip sind hochwertig verarbeitet und setzen optische Akzente.

 

Das klassische Design repräsentiert die Werte von Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität.

Einer der berühmtesten Vertreter des klassischen Designs ist das Meisterstück Classique von Montblanc.

Die Serie Meisterstück Classique wird seit vielen Jahren in unveränderter Form von Montblanc hergestellt.

 

Modernes Designs:

Moderne Designs verwenden gerne eine Vielzahl von Farben und Materialien.

Neben blauen, grünen oder roten Designs findest du auch exotische Farbtöne wie Pink, Orange, Violett oder Türkis.

Durch den zusätzlichen Einsatz von Messing, Kupfer oder Sterlingsilber entsteht zudem eine Optik, die du so noch nicht kanntest.

 

Modernes Design will vor allem eines: Aufmerksamkeit erregen!

Sie steht für Werte wie Offenheit, Vitalität, Selbstverständnis und Mut, etwas Besonderes zu leisten.

Dabei fällt modernes Design durchaus nicht in die Domäne neuer, unbekannter Unternehmen.

Graf von Faber-Castell, Caran d’Ache, Waldmann oder Kaweco, diese Unternehmen haben alle eine lange Tradition in der Herstellung hochwertiger Schreibgeräte in modernem Design.

 

Patronenfüllfederhalter:

Beim einem Patronenfüllfederhalter setzt du eine Tintenpatrone in das Schreibgerät und ersetzt diese, wenn sie leer ist durch eine neue Patrone.

 

Vorteil: Die kleinen Ersatzpatronen kannst du jederzeit bei dir haben. Der Austausch ist leicht, schnell und bequem.

 

Nachteil: Tintenpatronen sind nicht genormt und so passt nicht jede Patrone in jedes Schreibgerät!

 

Einige Hersteller wie Lamy oder Parker haben eigene Tintenpatronen entwickelt und die Füllfederhalter dieser Hersteller können nur mit ihren Original-Tintenpatronen verwendet werden.

Viele Hersteller wie Montblanc, Graf von Faber-Castell, Kaweco oder Pelikan dagegen verwenden jedoch Standard-Tintenpatronen, die herstellerunabhängig in Füllern verwendet werden können.

 

Beim Kauf eines Patronenfüllfederhalters solltest du also immer darauf achten, welcher Patronentyp (Standard oder herstellerspezifisch) benutzt werden muss.

 

Kolbenkonverter:

Kolbenkonverter verwandeln Patronenfüller in einen Kolbenfüllhalter.

Anstelle einer Patrone ist der Kolbenkonverter in die Vorderseite des Schreibgeräts eingeschraubt oder eingesteckt.

Den Konverter füllst du dann aus einem Tintenglas mit der Tinte deiner Wahl.

Der Befüllvorgang funktioniert nach dem gleichen Verfahren wie beim klassischen Kolbenfüllhalter.

 

Die Vorteile von Kolbenkonvertern liegen auf der Hand: Bei der Wahl des richtigen Schreibgeräts bist du nicht auf die klassischen Kolbenfüller beschränkt, die es nur bei bestimmten Herstellern und dort auch nur in einzelnen Kollektionen gibt.

Darüber hinaus kannst du unabhängig vom Hersteller das volle Sortiment an Schreibtinten nutzen.

Ferner schonen Kolbenkonverter die Umwelt, indem sie den Plastikmüll der Einwegpatronen vermeiden.

 

Kolbenkonverter sind auch hilfreich bei der Reinigung von Füllfederhaltern.

Durch wiederholtes Spülen des Konverters mit warmem Wasser spülst du auch den Füllfederhalter gut aus und entfernst gleichzeitig Tintenablagerungen.

 

Kolbenfüllfederhalter:

Der Kolbenfüllhalter bleibt für viele der Inbegriff des klassischen Schreibgeräts.

Es gibt ihn seit 1929, als Pelikan den ersten Kolbenschreiber mit Differentialkolbenmechanismus vorstellte.

Das Drehen des Kolbenmechanismus erzeugt ein Vakuum, das die Tinte durch die Spitze und den Tintenvorrat in den Tintenbehälter saugt.

 

Der größte Vorteil des Kolbenfüllhalters ist die große Tintenkapazität durch den fest eingebauten Kolbenmechanismus.

Gleichzeitig ist das auch sein größter Nachteil.

Das Ändern der Tintenfarbe erfordert mehrere Spülungen mit lauwarmem Wasser, um den Kolbenfüllhalter und seinen Kolbenmechanismus gründlich zu reinigen.

Auch die Auswahl an Schreibtinte für Kolbenfüllfederhalter ist nicht eingeschränkt.