Angeln für Anfänger – 6 Gründe mit dem Angeln anzufangen!

Warum mit dem Angeln anfangen? Angeln für Anfänger und wie du mit dem richtigen Zubehör, deinen ersten Fisch fängst!

 

Die überwiegende Mehrheit der Menschen weiß nicht, warum sie mit dem Angeln beginnen sollte.

Mit diesem Leitfaden hoffe ich, das zu ändern.

Hier sind sechs Gründe, warum du das Angeln ausprobieren solltest:

 

  • Es ist eine lustige und körperliche Aktivität, die von der ganzen Familie genossen werden kann
  • Zeit im Freien zu verbringen und deinen Geist zu erfrischen ist eine großartige Möglichkeit
  • Angeln ist ein erschwingliches Hobby, besonders wenn du ein gebrauchtes Boot oder eine Rute kaufst, anstatt in neue Ausrüstung zu investieren
  • Das Hobby Angeln ist gut für die Umwelt, da es weniger Ressourcen verbraucht als andere Formen der Erholung
  • Es gibt viele Möglichkeiten, das Angeln zu genießen. Egal, ob du deinen eigenen Fisch fängst oder anderen dabei hilfst, ihren eigenen Fisch zu fangen.
  • Angeln ist eine unterhaltsame Aktivität, die du überall und zu jeder Tageszeit durchführen kannst

 


 

Welche unterschiedlichen Arten des Angelns gibt es?

 

Angeln ist weltweit ein beliebtes Hobby und ein gefragter Sport. Verschiedene Arten des Fischfangs dienen unterschiedlichen Zwecken und Verwendungen.

 

Es gibt drei verschiedene Arten des Fischens:

  • Süßwasserfischen
  • Salzwasserfischen
  • gemischtes Fischen

 

Süßwasserfische leben in langsam fließenden Flüssen. Deshalb sind sie im Vergleich zu anderen Fischen zerbrechlich und haben eine geringe Kampffähigkeit.

Außerdem halten sich Süßwasserfische nahe an der Oberfläche auf, da sie in ihrem Lebensraum auf einen höheren Sauerstoffgehalt angewiesen sind. Einige bekannte Süßwasserfischarten sind Hecht, Regenbogenforelle und Karpfen.

Der Begriff „Süßwasser“ wird für alle Gewässer verwendet, die eine beträchtliche Menge an Süßwasser enthalten, wie z. B. Teiche, Seen oder Bäche.

Süßwasser ist also ein Begriff, der sich auf jedes Gewässer bezieht, das nicht wesentlich durch Gesteine aus seinem ursprünglichen Zustand als flüssiger Niederschlag umgewandelt wurde.

In einer natürlichen Definition besteht Süßwasser aus Regen oder Schnee und enthält keine bedeutsamen Mengen an gelösten Salzen.

Das Süßwasserfischen wird mit unterschiedlichen Arten von Ausrüstung durchgeführt wie etwa Ruten, Stangen, Haken und Schnüren.

Angeln für Anfänger: Den ersten Fisch am Haken!

 

Salzwasserfische leben in Gebieten mit niedrigem Sauerstoffgehalt und hohem Druck, also in der Nähe des Meeresbodens.

Salzwasserfische leben normalerweise im tiefen Wasser.

Bekannte Salzwasserfischarten als wichtige Speisefische sind der Kabeljau, die Dorade auch unter der Bezeichnung Goldbrasse bekannt und als eine der größten Flunderarten, der Heilbutt.

Einige Arten von Salzwasserfischen wandern im Winter in Flüsse und Flussmündungen, um sich dort von Plankton zu ernähren.

Sie kommen zum Laichen oder zur Futteraufnahme auch in Ufernähe.

Salzwasserfische sind weniger zahlreich als im Süßwasser lebende.

Daher ist der Sport in der Regel anspruchsvoller und erfordert mehr Geduld und Wissen um die Meeresumwelt.

Salzwasserfischen ist eine Methode des Sportfischens in küstennahen Gewässern.

Liebhaber des Meeresangelns müssen jedoch nicht nur an den Rändern von Gewässern angeln.

Du kannst den Sport auch an landgestützten Stellen wie öffentlichen Zugangsbereichen, Docks, Brücken und Anlegestellen genießen.

 

Schließlich gibt es je nach Beuteart gemischte Fangmethoden mit Süß- und Salzwasserquellen.


 

Welche Angelausrüstung brauchst du als Anfänger?

 

Für jedes Gewässer gibt es spezielles Angelgerät. Es gibt aber auch Ruten und Rollen, die auf bestimmte Fischarten und Angelmethoden abgestimmt sind.

Aus diesem Grund verwenden langjährige Angler oft 20, 30 oder mehr Gerätesets.

An dieser Stelle gehe ich unspektakulär mit der normalen Situation um.

Als Anfänger möchtest du in den Gewässern deiner Umgebung fischen gehen.

 

Dafür hält der Markt Angelausrüstung bereit, die eher für diese Klientel geeignet ist.

 

Magreel – Angelrute und Zubehör Set


Teleskopische Angelrute: Besteht aus 28T Carbon-Stoff, mit Edelstahl-Radsitz, sehr langlebig und korrosionsbeständig.

Der Leitungsführungsring aus Edelstahl mit Keramikring verbessert die Wärmeableitung. Der Griff ist angenehm zu halten.

Inkl. Tragetasche und Zubehör!

 

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Ich möchte dir an dieser Stelle eine Vorstellung davon geben, was du kaufen solltest.

Das erste, was du dir zulegen musst, ist eine Angelrute und eine Rolle. Das erleichtert dir als Anfänger das Angeln.

Liebhaber von Wathosen*🛒, kaufen diese am besten in Jägergrün, weil sie im Wasser natürlich aussehen.

Die Angelausrüstung für Anfänger besteht aus drei Angelsets, einschließlich Angelrute, Rolle und Schnur.

 

  • Allroundcombo
  • Spinncombo
  • Feedercombo

 

Mit diesen drei Combos hast du die größte Auswahl zum Angeln von Süßwasserfischen in lokalen Gewässern.


 

Angeln für Anfänger – Dieses Angelzubehör ist auch sinnvoll!

 

Ruten, Rollen und Schnüre reichen leider nicht immer aus.

Zum Angeln brauchst du noch ein paar Ausrüstungsgegenstände, die ich dir nachfolgend kurz vorstelle.

 

Kescher:

Ein Anfängerkescher muss drei Kriterien erfüllen: stabil, nicht zu kurz (ausziehbar) und mit einem Gumminetz ausgestattet.

Besonders das Gummigeflecht ist eine vorteilhafte Erfindung. Die Gummibeschichtung nimmt keine Gerüche an und trocknet schnell.

Zudem bleiben Haken nicht im Stoff stecken, wie das oft bei gewebten Stoffen passiert.

 


 

Fischtöter:

Laut Tierschutz-Schlachtverordnung müssen Fische vor dem Töten betäubt werden.

So sind beispielsweise „stumpfe Schläge auf den Kopf“ erlaubt. Ausreichend schwere Gegenstände sind dafür sehr hilfreich.

Es gibt diese spezialisierten Fischtöter am Markt zu kaufen.

Du kannst aber auch einen Hammerstiele aus Holz oder dergleichen verwenden.

 


 

Messer:

Egal, ob du eine Schnur schneidest, einen Fisch ausbluten lässt oder filetieren möchtest.

Du brauchst beim Angeln ein Messer.

Dafür reicht ein einfaches, kleines und robustes Messer.

 


 

Zollstock & Waage:

Um die Länge gefangener Fische zu bestimmen wird ein Zollstock benötigt (Stichwort: Schonmaß).

Willst du auch das Gewicht deines Fangs bestimmen, ist eine Feder-/Gepäckwaage hilfreich.

Beide sind auch in Kombination im Fachhandel erhältlich.

 


 

Hakenlösezange:

Wenn du den Fisch vom Haken lösen willst, leistet eine einfache Hakenlösezange einen großartigen Dienst.

Du kannst die durch die Länge der Zange erzeugte Hebelwirkung nutzen, um den Haken fest zu fassen und leicht zu lösen.

 


 

Angeltasche / Futteral:

Ruten und Rollen kannst du in einer Angeltasche oder Rutentasche verstauen.

Du trägst sie auf dem Rücken, wenn du zu deinem Angelplatz gehst.

Die separaten Fächer dürfen aber nicht zu eng sein, um eine Rute mit eingebauter Rolle aufzunehmen.

 


 

Angelkoffer:

Kleinteile wie Haken, Wirbel, Posen usw. verwahrst du am besten in einem Angelkoffer.

Ein Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt funktioniert dafür auch.

Spezielle Angelboxen haben jedoch oft einige zusätzliche Fächer, die sehr nützlich sind.

Diese Boxen sind am Ende auch nicht erheblich teurer.

 


 

Angelschirm:

Wenn dunkle Wolken am Horizont aufziehen, öffnest du den Schirm, setzt dich darunter und wartest den Schauer ab.

Um den Angelschirm optimal zu benutzen, dürfen die Erdspieße nicht zu dünn und zu zerbrechlich sein.

 


 

Rutenhalter:

Verwende Rutenhalter (Banksticks), um deine Ruten nicht auf die Erde legen zu müssen, wenn du von deinem Sitz aus angelst.

Das ist ideal, wenn diese versenkbar sind und oben noch ein BSF 3/8″-Gewinde (Angelgewinde) haben.

Der Rutenhalter kann so bei Bedarf ausgetauscht werden.

 


 

Angelstuhl:

Im Prinzip kannst du auf jedem Campingstuhl oder umgekehrten Eimer sitzen.

Wer jedoch schon einmal in einem echten Angelstuhl gesessen hat, wird den Unterschied sofort erkennen. Angelstühle sind es wert, hier mehr Geld auszugeben.

Achte auf eine stabile Konstruktion sowie eine verstellbare Rückenlehne.

 


 

Kleinteile zum Angeln

 

Haken:

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für Haken. Du kannst vorgefertigte Haken benutzen oder lose Haken kaufen und die selbst binden.

Der Vorteil von Selbstbindehaken ist, dass du Fadenstärke, Hakengröße und Vorfachlänge nach Bedarf kombinieren kannst.

 


 

Futterkorb:

Für das Feedern oder Grundfischen benötigst du einen Futterkorb mit unterschiedlichen Gewichten.

Der klassische unten und oben offene runde Drahtkorb ist für fast alle Situationen geeignet.

 


 

Posen: 

Jede Angelausrüstung solltest du mit einer kleinen Anzahl Bojen ausstatten.

Verwende in flacheren Gewässern Feststellposen.

Wenn es tiefer wird, wechsle zu Durchlaufposen.

Neben dem Angeln mit Posen auf Schleie kannst du damit auch erfolgreich auf Raubfische wie Zander fischen.

Posen haben die Vorteile der perfekten Bissanzeige sowie die Chance, den Köder in genau definierte Tiefen zu bringen.

Wenn du erst einmal mit einer Nutzlast zwischen 3 g und 10 g angelst, bist du einigermaßen gut abgedeckt.

 


 

Karabinerwirbel:

Den Wirbel mit Schäkel befestigst du an der Hauptschnur, um einen schnellen und einfachen Bleiwechsel beim Einziehen des Rigs zu ermöglichen.

Passe die Größe der Wirbel an deine Angelmethode an.

Da du als Anfänger vermutlich die verschiedenen Angelmethoden ausprobieren möchtest, solltest du dir unterschiedlich große Karabinerhaken besorgen.

Wie bei allen Kleinteilen ist es auch hier sehr wichtig, auf die Qualität des Wirbels zu achten.

Das wirkt sich zunächst auf die Form des Karabiners aus. Diese sollten sich nicht leicht aufhebeln, sich aber dennoch mit nassen oder kalten Fingern öffnen lassen.

Das sozusagen auf Spin ausgelegte Double-Lock-Form kannst du auch perfekt für das altbewährte Grund- oder Posenangeln verwenden.

Allzu günstige Angebote solltest du aber meiden. Kaufe lieber „Markenware“.

 


 

Klemmbleie:

Um den Schwimmer auszugleichen, musst du Klemmen unterschiedlicher Größe an die Schnur oder das Vorfach klemmen.

Im Angelgeschäft gibt es praktische Drehspender in mehreren Größen.

 


 

Grundbleie:

Das Grundblei erfüllt zwei Aufgaben. Es sorgt als Wurfgewicht dafür, den Rig am Boden zu halten.

Wähle also das Bleigewicht nach Wurfweite und Strömung.

Anfänglich besorge dir Bleie zwischen 10 g und 100 Gramm Gewicht.

 


Stahlvorfach:

Wenn du dich beim Spinnfischen auf Hechtkontakte verlassen kannst, ist ein Stahlvorfach unerlässlich, um den scharfen Hechtzähnen zu entgehen.

Viele Raubfischangler klemmen die Halsbänder selbst.

Das lohnt sich, wenn du häufig welche benötigst. Du kannst aber auch erstmal welche fertig kaufen.

Es ist wichtig, auf gute Qualität zu achten. Die erkennst du in der Regel schon am Einhänger.

Ist ein hochwertigerer Einhänger verbaut, kannst du von einer fast immer stimmigen Qualität der Klammern ausgehen.

 


 

Ködernadel:

Einige Köder wie Boilies, Maiskörner, Köderfische, Würmer und weitere kannst du leichter mit einer Ködernadel einhaken.

Solch ein Kleinteil kostet weniger als einen Euro.

Hast du diese Köder nicht zur Hand, wirst du sie manchmal schrecklich vermissen.

 


 

Kunstköder:

Für das Spinnfischen benötigst du eine Handvoll Spinnköder.

Die Schwere dieser künstlichen Köder hat einen großen Einfluss auf die Einsatztiefe.

Von daher solltest du versuchen, mit deiner Grundausrüstung für Anfänger unterschiedliche Strömungsverhältnisse sowie Wassertiefen abzudecken.

 


 

Blinker:

Ein wahrer Klassiker unter den künstlichen Ködern ist der Blinker.

Die taumelnden Metallköder erhältst du in einer Fülle von Größen und Designs.

Mit dem kleineren Modell von ca. 6 cm Länge, kannst du gut auf Barsche fischen. Mit dem größeren Modell von ca. 10 cm beziehungsweise 12 cm Länge angelst du auf Hechte.

 


 

Spinner:

Jeder Angler hat wohl einen Köder namens Spinner in seiner Köderbox.

Mit dem Spinner kannst du eine Vielzahl von Raubfischen anlocken.

Spinnerabmessungen sind numerisch von 0 bis 7 sortiert.

Schließlich fängt der Spinner in Größe 3 alle bei uns beheimateten Raubfische. Das macht diesen Köder zum wahren Allrounder.

 


 

Gummifische:

Der am häufigsten verwendete Kunstköder ist wohl der Gummifisch.

Es gibt ihn in allen vorstellbaren Größen, Formen und Farben.

In Kombination mit dem richtigen Jigkopf passen sie zu fast jeder Situation.

Zunächst solltest du dir etwa 5 cm bis 15 cm große Gummifische und dazu passende Jigköpfe von 5 g bis 20 g besorgen.

Nachfolgend einige Beispielkombinationen.

 

 

Gummifisch       Jigkopf  Einsatz

6 cm      1/0 5 g   Barschangeln

10 cm    2/0 10 g Zanderangeln

15 cm    4/0 10 g Hechtangeln

 

Wenn dir das zu kompliziert erscheint, schau dir mal das in Deutschland erfundene Schroyber-System an.

Hier lassen sich alle Jigköpfe mit jedem Gummifisch kombinieren, ohne diesen zu beschädigen.

 

Nun, das war es, was ich dir mit meinem Artikel auf den Weg geben wollte.

Ich hoffe, dass du als Beginner aus meinen Erklärungen einige wichtige Informationen für dein neues Hobby entnehmen konntest.

Jetzt bleibt mir nur, dir „Petri Heil“ für dein Angelhobby zu wünschen.